Häufig gestellte Fragen

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Was versteht man unter Hausarztprinzip?

Mit Hausarzt oder auch Primärarztprinzip wird in der privaten Krankenversicherung ein Erstattungsprinzip bezeichnet. Wendet der Versicherte sich in diesem Tarif zuerst an seinen Hausarzt oder eben Primärarzt und erst im Anschluss an einen Fachmediziner, erhält er für beide Behandlungen eine 100%iger Erstattung. Sucht der Versicherte zur Behandlung direkt den Facharzt auf, werden die Kosten in der Regel nur zu 75 oder 80 Prozent durch das Versicherungsunternehmen übernommen. Zwischenzeitlich bietet fast jedes Krankenversicherungsunternehmen einen Primärarzttarif an. Dieser ist häufig etwas günstiger, da die Unternehmen in der Kalkulation geringere Ausgaben für Arztbehandlungen einkalkulieren.


Was bedeuten die Abkürzungen GOÄ und GOZ?

GOÄ steht für die Gebührenordnung der Ärzte und GOZ steht für die Gebührenordnung der Zahnärzte. Die Gebührenordnungen sind die Grundlage für die Rechnungsstellung. Der Mediziner kann bei der Berechnung seiner Behandlungskosten den Regelsatz, den Regelhöchstsatz sowie den Höchstsatz zum Ansatz bringen. Je umfangreicher und zeitintensiver die Behandlung war, um so mehr kann er seinem Patienten in Rechnung stellen.


Was bedeutet vorvertragliche Anzeigepflicht?

Dies ist ein Begrifflichkeit aus dem Versicherungsvertragsgesetz. Ein Versicherungsnehmer sollte im Rahmen einer Antragsstellung alle Angaben nach denen er schriftlich gefragt wird nach bestem Wissen beantwortet und keine risikorelevanten Vorerkrankungen verschweigen. Verstoßt er gegen diese vorvertragliche Anzeigepflicht, so kann das Versicherungsunternehmen im nach hinein vom Versicherungsvertrag zurücktreten, wenn der verschwiegenen Umstand so erheblich war, dass das Unternehmen den Vertrag nicht angenommen hätten, wenn dies bei Antragstellung schon bekannt gewesen wäre.


Warum kommt es immer wieder zu Beitragserhöhungen?

Beitragserhöhungen sind notwendig, wenn die Kosten für die Leistungen die das Versicherungsunternehmen seinen Versicherungsnehmern zugesagt hat steigen. Da das PKV-Unternehmen immer in der Lage sein muss alle Leistungen zu erfüllen, muss es dafür Sorge tragen, dass immer ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Durch die allgemeinen Preissteigerungen ist es deshalb nicht zu vermeiden, dass der Beitrag in der privaten Krankenversicherung während der Versicherungsdauer steigen wird. Diese Kostensteigerungen betreffen das gesetzliche Krankenversicherungssystem jedoch in gleicher Weise. Allerdings hat der Gesetzgeber die Möglichkeit Leistungen zu reduzieren oder komplett zu streichen, um Kosteneinsparungen vorzunehmen.


Benötige ich als PKV-Versicherter eine Krankenversicherungskarte?

Im Prinzip nicht, da die Privatversicherten-Karte keine Abrechnungsfunktion beinhaltet. Als Patient bekommen Sie die Rechnung für Ihre Behandlung direkt von Arzt nach Hause geschickt und reichen diese Rechnung zur Erstattung bei Ihrem Versicherungsunternehmen ein. Die Erstattung erfolgt dann direkt auf Ihr Konto. Jedoch sind auf der Karte Ihre persönlichen Adressdaten abgespeichert, so dass der Arzt bei seiner Verwaltungstätigkeit entlastet wird.


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