Infoportal rund um das Thema Krankenversicherung

Hintergrundinformationen, Entscheidungshilfen, kostenloser Vergleich

Denken Sie über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nach? Oder sind Sie vielleicht auf der Suche nach einem passenden Tarif und wünschen einen transparenten Marktüberblick? In beiden Fällen sind Sie hier genau richtig.

Kalkulationsbestandteile der Versicherungsprämie in der privaten Krankenversicherung

Dieses Informationsportal liefert neutral und unabhängig alles Wissenswerte rund um das Thema private und gesetzliche Krankenversicherung. Es werden alle wichtigen Unterschiede der beiden Krankenversicherungssysteme erläutert. Sie erfahren, welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Sie in die private Krankenversicherung wechseln können.

Wir zeigen Ihnen, welche Faktoren für die Ermittlung des Beitrages in der privaten Krankenversicherung herangezogen werden. In der Rubrik „Versicherungsbeispiele“ haben wir verschiedene Versicherungslösungen (Einsteigertarif / Standardtarif / Toptarif) berechnet.

Wünschen Sie ein individuelles Angebot, fordern Sie bitte unseren kostenlosen Anbietervergleich an.

Selektionskriterien für die Private Krankenversicherung (PKV)

Neben dem Beitrag sind die Leistungen und damit die Versicherungsbedingungen das wichtigste Selektionskriterium bei der Suche nach der passenden Krankenversicherungslösung.

Entwicklung des Höchstbeitrags in der gesetzlichen Krankenversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben Sie keinen oder nur geringen Einfluss auf das Leistungsspektrum. Hier werden die Leistungen vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziales für alle gesetzlichen Krankenkassen vorgeschrieben. Dadurch sind ca. 95% aller gesetzlichen Leistungen identisch, nur bei etwa 5% der Leistungen haben die Krankenkassen freie Hand. In der Regel handelt es sich hier um weniger wichtige Bereiche (Bsp.: Bonusprogramme, Wahltarife, SB-Stufen oder Kulanzregelungen). Deshalb müssen Sie bei der Wahl einer gesetzlichen Krankenkasse  auch nicht so sehr auf das „Kleingedruckte“ achten.

Ganz anders dagegen ist es bei der privaten Krankenversicherung. Fehlt in Ihrem Tarif eine wichtige Leistung, bleiben Sie auf den Kosten sitzen oder können die notwendige Behandlung nicht vornehmen. Viele Einsteigertarife, die vor allem mit einem günstigen Preis locken, haben erhebliche Leistungsdefizite. Fall Sie sich schon ein wenig mit der Thematik PKV beschäftigt haben, werden Sie bemerkt haben, dass es enorme Preis- und Leistungsunterschiede gibt. Eine gute private Krankenversicherung findet man deshalb niemals über den Preis, sondern immer nur über die Leistungen.

Fordern Sie noch heute unseren kostenlosen Versicherungsvergleich an. Wir zeigen Ihnen welche Leistungen elementar sind und was sich nur gut anhört, aber nicht wirklich notwendig ist.

Falls Sie die aktuellen Vorraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung nicht erfüllen, können Sie Ihr gesetzliches Leistungsspektrum durch eine private Krankenzusatzversicherung verbessern. Auch bei einer Zusatzversicherung sollten Sie natürlich auf die angebotenen Leistungen achten. Sie können hier selbst entscheiden welche Bereiche Ihnen besonders wichtig sind und wo Sie die Leistungen der GKV verbessern möchten. Egal ob es sich hierbei um Zahnersatz, eine stationäre oder eine ambulante Versorgung handelt oder ob Sie für das Risiko eines Pflegefalles mit einer Pflegezusatzversicherung vorsorgen möchten.

Falls eine längere Krankheit zu einer Berufsunfähigkeit führt, sollten Sie auch für diesen Fall vorsorgen. Mit einer privaten Krankenversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie beruhigt in die Zukunft blicken.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie eine private Krankenversicherung abschließen!

Nachdem Sie sich für einen Wechsel in die private Krankenversicherung entschieden und einen passenden Tarif am Markt gefunden haben, folgt die Antragstellung. Dabei gibt es doch erhebliche Unterschiede zum gesetzlichen Krankenversicherungssystem.

Wenn Sie von einer gesetzlichen Krankenkasse zu einer anderen GKV wechseln möchten, müssen Sie nur einen Antrag stellen und Ihre aktuelle Krankenkasse fristgerecht kündigen. Sie müssen dabei nur die Mindestversicherungsdauer von 18 Monaten berücksichtigen. Mehr müssen Sie derzeit nicht tun.

Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn Sie in die private Krankenversicherung wechseln möchten. Zum einen müssen Sie freiwilliges Mitglied bei Ihrer Krankenkasse sein und zum anderen müssen Sie im Antrag mehrere Gesundheitsfragen beantworten. Denn im Gegensatz zur GKV prüft die private Krankenversicherung Ihren aktuellen Gesundheitszustand vor Vertragsabschluss.

Sind Sie gesund wird Ihr Antrag ohne Einschränkungen angenommen, bestehen leichte Vorerkrankungen, kann es zu einem Risikozuschlag kommen. Bei schweren oder chronischen Erkrankungen kann die private Krankenversicherung Ihren Antrag sogar ablehnen oder alternativ den Basistarif anbieten.

Damit Sie bei der Antragstellung keine Fehler machen und später dadurch vielleicht sogar Ihren Versicherungsschutz verlieren, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Die private Krankenversicherung hat entsprechend §19 des Versicherungsvertragsgesetzes ein außerordentliches Kündigungsrecht, wenn der Versicherungsnehmer bei Antragsstellung falsche Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht hat. Man spricht hier auch von der sogenannten vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung.

Achten Sie deshalb immer darauf, dass Sie alle Gesundheitsfragen möglichst richtig beantworten. Die meisten Gesellschaften fragen hier nach Behandlungen die in den letzten 5 bis 10 Jahren vor Antragstellung stattgefunden haben. Bei ambulanten Behandlungen wird meistens der Zeitraum von 3 bis 5 Jahre und bei stationären Aufenthalten von 5 bis 10 Jahren geprüft. Sollten Sie nicht mehr genau wissen, warum Sie in der Vergangenheit Ihren Arzt konsultiert haben, empfiehlt es sich bei der Sprechstundenhilfe nach dem genauen Datum und der gestellten Diagnose zu fragen.

Wenn Sie den Antrag mit Hilfe eines Versicherungsmaklers stellen, achten Sie bitte darauf, dass alle Ihre Angaben auch korrekt im Vertrag aufgenommen werden.

Unsere Empfehlung: Akzeptieren Sie lieber einen Risikozuschlag, bevor Sie das Risiko eingehen, dass die private Krankenversicherung später Ihren Vertrag kündigt, weil Sie bei Antragstellung eine Erkrankung verschwiegen haben.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Sie mit der Unterschrift des Versicherungsantrages Ihren Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Das heißt, wenn Sie eine Rechnung bei Ihrer PKV einreichen, hat die Leistungsabteilung grundsätzlich das Recht, bei Ihrem Arzt nachzufragen, ob es schon in der Vergangenheit zu ähnlichen Behandlungen gekommen ist. Liegt eine dieser Behandlungen vor dem Abschluss der Versicherung und wurde nicht in den Gesundheitsfragen aufgeführt, kann die private Krankenversicherung die Leistungen verweigern und im schlimmsten Fall sogar vom Antrag zurücktreten (§19 VVG - Anzeigepflicht).

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